Arten von
Angststörungen

Soziale Phobie und Agoraphobie

Wer unter einer sozialen Phobie leidet, lebt mit den immerwährenden Befürchtungen sich zu blamieren, verurteilt, ausgelacht oder kritisiert zu werden. Aber auch Menschen, die nicht unter einer sozialen Phobie leiden, kennen diese Gefühle. Erst wenn das Gefühl der sozialen Phobie so stark ausgeprägt ist, dass bewusst Personen oder Situationen vermieden werden, sollte daran gearbeitet werden. Folgende Ängste liegen hier zugrunde:

  • Angst vor Menschen rot zu werden
  • Angst beobachtet zu werden
  • Angst vor Menschenmengen
  • Angst vor Prüfungen

Wenn Du unter Agoraphobie leidest, hast Du in der Regel Angst vor öffentlichen Plätzen und Menschenmengen. Es kann so weit gehen, dass Du so tief in Ihrer Angst verstrickt bist, dass Du das eigene Zuhause nicht mehr verlässt. Oftmals steckt die Befürchtung dahinter an einer Panikattacke zu erleiden. Nicht selten stecken schlechte Lebensereignisse und -erfahrungen dahinter. Hierzu zählen Tod einer nahestehenden Person, eine Scheidung, eine Trennung, Mobbing, berufliche Überbelastung, Kündigung oder Konflikte in der Partnerschaft. Findest Du Dich in einer der genannten Ereignisse wieder? Dann ist es höchste Zeit an Deinem Selbstbild und Selbstbewusstsein zu arbeiten und die auslösenden Ereignisse in der Vergangenheit verblassen zu lassen!

Generalisierte Angst

Von einer generalisierten Angst wird gesprochen, wenn die Ängste und Begleitsymptome mindestens 6 Monate anhalten. Immer wiederkehrende und kreisende Gedanken um alltägliche Angelegenheiten. Die Gedanken kreisen meist um die Kinder, den Partner, Krankheiten, das Alter, Sterben oder Unfälle. Auch unrealistische Befürchtungen den Job zu verlieren, gehören dazu. Angst verrückt zu werden ist sehr oft der Fall. Eine leitende Frage, die sich alle Betroffenen fragen, lautet: “Was wäre wenn…“

Typisch für eine generalisierte Angst ist das Aufschieben von wichtigen alltäglichen Dingen oder das Vermeiden angstbesetzter Situationen. Die Befürchtung das die eigenen Gedanken tatsächlich eintreten, sind sehr hoch. Die Liste, der zu erledigenden Dinge wird dadurch immer länger und scheint nicht bewältigt werden zu können. Die Angst wird von folgenden Symptomen begleitet:

  • Angst vor Kontrollverlust
  • Angst, mit dem Leben nicht mehr fertig zu werden
  • Versagensangst
  • Angst vor Zurückweisung
  • Angst vor Krankheit und Tod

Hast Du Dich wiedererkannt? Kommen Dir all diese Ängste bekannt vor? Dann ist es Zeit zu handeln. Unter anderem werden diese Ängste durch folgende Lebenssituationen gefördert: Leistungsdruck, Eheprobleme, körperliche Krankheiten. Wenn Du Dein Leben nachhaltig verändern möchtest, so helfe ich Dir gerne in der Umsetzung. Du erlernst Techniken und Methoden, die Dir im Alltag helfen.

Zwangshandlungen 

Leidest Du an immer wieder quälenden negativen Gedanken oder scheinbar nicht zu unterbrechenden Gedankenabläufen? Oder bist Du einfach reinlicher, ordentlicher und disziplinierter als andere? Letzteres ist vor allem im Berufsleben oftmals von Vorteil. Wenn alle Taten und Gedanken allerdings ins Extreme rutschen, besteht Handlungsbedarf. Hierzu zählen:

  • Arbeiten bis zum Umfallen (= Burn-out-Gefahr)
  • Stundenlanges Putzen und Aufräumen
  • Kontrollzwang (z. B. häufiges kontrollieren, ob die Kaffeemaschine ausgeschaltet ist, bevor Sie das Haus verlassen)
  • Das Bedürfnis haben sich ständig die Hände zu waschen
  • Gedanken Menschen etwas anzutun

Wenn Dir bewusst ist, dass Deine Gedanken und Handlungen oftmals irrational sind, dann hast Du gute Chancen diese Kreisläufe zu durchbrechen. Zunächst werden wir an Deinen Gedanken und Vorstellungen arbeiten, bis Du es schrittweise in den Alltag integrierst. Auch hier gibt es spezielle Methoden Dir Deine Lebensqualität wieder herzustellen.

„Denken wird Angst
nicht überwinden.
Handeln schon.“

W. Clement Stone