Hochsensibilität

Hochsensibilität

Erstmal die gute Nachricht, Hochsensibilität ist KEINE Krankheit. Es vielmehr ein physisches Phänomen. Es ist die Veranlagung des Temperaments, die Dich zu einer feineren Wahrnehmung befähigt.

Vermutlich denkst Du erstmal lange nach bevor Du handelst. Gleichzeitig fühlst Du dich durch äußere Reize schneller müde und erschöpft, Du brauchst Rückzug und Ruhe, um alles zu verarbeiten. Du bist nicht allein! 15 – 20 % der Bevölkerung sind hochsensibel. Auch ich gehöre dazu! Viele hochsensible Menschen neigen zu Perfektionismus und Gründlichkeit in der Erledigung Ihrer Aufgaben und sind auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Hochsensible Menschen haben feinere Fühler, mit denen Sie kleinste Details und große Zusammenhänge erkennen. Hochsensible Kinder fallen mit Ihrer Liebe zum Detail auf.

Auffallend können Sie in den Begabungen der Malerei, Musik, Sprache oder der emotionalen Intelligenz sein. Sie haben weniger Freundschaften, aber pflegen diese sehr intensiv. In allzu langen Spiel- und Lernsituationen sind sie schneller reizüberflutet und brauchen Rückzugsmöglichkeiten. Oftmals fallen Sie durch Ängstlichkeit und Schüchternheit auf. Nicht selten werden hier Diagnosen gestellt, die schlicht und ergreifend unnötig wären.

Welche Eigenschaften haben hochsensible Menschen:

  • Feine Wahrnehmung von Details
  • Genauigkeit und Sorgfalt
  • Geräuschempfindlichkeit, Schmerzempfindlichkeit
  • Intensive Gefühlswelt
  • Empathie und Intuition
  • Fantasie und Kreativität
  • Hilfsbereitschaft
  • Großes Harmoniebedürfnis
  • Gerechtigkeitssinn
  • Enge Verbundenheit mit Menschen, Tier und Natur

Leider bekommen Menschen immer wieder dieselben Sprüche zu hören: „sei doch nicht so empfindlich“; „stell Dich nicht so an“; „Indianerherz kennt kein Schmerz“; „er/sie ist speziell“.

Leider erkranken hochsensible Menschen schneller an Ängsten oder Belastungsstörungen und entwickeln ungesunde Verhaltensmuster. Auch hier ist es wichtig, das Selbstbewusstsein zu stärken und eine Methode in den Alltag zu integrieren, um sich vor Reizüberflutung und stigmatisierten Äußerungen zu schützen. Gerne bin ich für Dich da!

„Fühle die Angst und
mache es trotzdem.“

Tamara Mellon